SEITENKIPPVORRICHTUNG CHARGIEVORRICHTUNG

Bei der Versorgung der Warmhalteöfen an Druckgußmaschinen oder ähnlichen Anlagen wird die Einfüllung des Metalls durch verhältnismäßig kleine Öffnungen oder mittels einer Einlaufrinne vorgenommen, so dass der Gießstrahl weitgehend konstant sein muss. Dies wird erreicht durch die Verlagerung des Drehpunktes seitlich in der Höhe der Gießöffnung des Tiegels. Mit leerwerdendem Behälter wird der Strahl zwar kürzer, der eingebaute Seitenschub sorgt jedoch für entsprechenden Ausgleich. Der Gießtiegel wird mit den am Gerät angebrachten Gabelzinken in zwei Aufnahmetaschen aufgenommen und mittels eines Steckbolzen hinter dem Gabelrücken arretiert.
Das Gerät kann somit ohne Demontage auch zu normalen Gabelzinkenarbeiten verwendet werden.

Zum Beschicken von Schmelzöfen mit Zuschlagstoffen, die zur Herstellung von Stahl und Blei dienen, werden immer häufiger Gabelstapler mit einer Chargier- vorrichtung eingesetzt. Das Gerät besteht aus einer Drehvorrichtung 360° mit einem angebrachten Tragarm, an dem sich eine mechanisch oder hydraulisch zu verriegelnde Mulde befindet. Die gesamte Ausladung ist sehr groß und führt somit zu einem erheblichen Moment für das Drehgerät. Eine vorgezogene Lagerung für den Auslegerarm fängt dieses jedoch ab. Bei der hydraulischen Verriegelungsmulde ist der Zylinder geschützt vor der Strahlungswärme im Auslegerarm untergebracht.


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