Kranarme werden
immer dort eingesetzt, wo das aufzunehmende Gut nur von oben greifbar
und nicht mit den Gabelzinken des Staplers
unterfahrbar ist. Der Einsatzbereich erstreckt sich über
Ein- und Ausbau von Maschinenteilen, Transport von Baustahlgewebematten
und Langgut, Montagen von Stahlbauhallen usw. Die einfachste Ausführung
ist das Gerät mit einem starren Ausleger, wobei der drehbare, pendelnde
Lasthaken verstellbar und in gewissen Abständen arretierbar ist. Die
Anbringung erfolgt entweder auf dem Gabelträger des
Staplers, oder das Gerät wird mit den Zinken in zwei
angebrachte Tragtaschen aufgenommen und mit einem Steckbolzen hinter
dem Gabelrücken arretiert.
Bei Kranarmen mit sehr
großen Auslegerlängen verwendet man häufig eine
Teleskopverlängerung, damit der Stapler einigermaßen manövrierfähig
bleibt. Neben dem manuellen,
| | ausziehbaren
Auslegerarm gibt es auch die hydraulische Teleskopverlängerung, die im
Normalfall nicht unter Last verstellt werden darf.
Bei
der Montage von Maschinenteilen, wie z. B. Motoren in LKWs usw. ist es
oft nötig, dass der Auslegerarm schwenkbar ist. Serienmäßig beträgt
dieser Winkel 30° nach rechts und links. Auf Wunsch kann der
Schwenkbereich auch auf 90° einseitig oder beidseitig erweitert werden,
was jedoch mit erheblichen Tragfähigkeitseinbußen verbunden
ist. Eine Ermittlung der Standsicherheit ist auf jeden Fall
erforderlich. Die schwenkbaren Kranausleger können auch mit einer
Teleskopverlängerung kombiniert werden. |